Erzähl uns kurz ein wenig zu Deiner Person und Deinem Alltag

Hi, mein Name ist Jana. Ich bin 39 Jahre alt und arbeite als Vertriebsassistentin im Büro. Ein klassischer Sitz Job also. Neben Beruf, Kind und Haushalt fiel Sport bei mir in den letzten Jahren einfach aus. Bis auf ein paarmal Radeln, Wandern im Urlaub und gelegentlich Schwimmen war nicht viel drin.

Wie bist Du auf das Before’n’After Programm gestossen?

Über Hören-Sagen und den Blick auf Eure Webseite. Ich gebe zu, mein erster Eindruck war, dass es sich um ein kompliziertes und schmerzhaftes Programm handeln müsse, mit vielen Entbehrungen und Änderungen im Alltag, die ich wohl nicht umsetzen könnte.

Was hat Dich motiviert mit dem Programm zu beginnen und es durchzuziehen?

Schließlich aber war ich Ende 2017 körperlich ziemlich ausgepowert. Viel Stress, zu wenig Schlaf und ständig Kopfschmerzen, die vom Rücken herkamen. Mein Physiotherapeut, den ich alle paar Wochen wegen einer Akutschmerzbehandlung aufsuchte, meinte, da müssten endlich gescheite Muskeln für den Rücken her, sonst würde ich die Rückenschmerzen nie in den Griff kriegen und ich sei schließlich noch jung. Recht hatte er.

Also stand ich zwischen Weihnachten und Silvester 2017 bei Ibrahim im Büro und schilderte ihm meine Situation. Wir haben uns dann gemeinsam auf ein Muskelaufbautraining mit 2 Abendterminen pro Woche geeinigt. Es gab eine erste Messung, eine Ernährungsempfehlung und, was gerade am Anfang wirklich geholfen hat, Supplements in Form von Vitaminen, Algentabletten zur Entgiftung und jede Menge Magnesium gegen Muskelkater.

Ehrlich, mein erster Muskelkater dauerte eine Woche. Ich bin gelaufen wie ein Storch. Aber nach der dritten Einheit hab ich gemerkt, dass ich die Übungen sauberer ausführen konnte. Nach einem Monat hatte ich wieder so etwas wie eine gerade Haltung. Im Sitzen und im Stehen. Ein super Gefühl. Der Muskelkater kam jetzt immer erst am übernächsten Tag und war aushaltbar. Ich habe 1,7 kg Muskeln aufgebaut. Und – positiver Nebeneffekt: meinen Körperfettanteil von 16 % auf 11,9 % reduzieren können.

Und das alles, obwohl ich nur 2x/Woche für eine Stunde trainieren war und mich beim Essen lediglich an Low Carb gehalten habe. Und selbst das nicht immer zu 100 %, weil es im Alltag manchmal einfach nicht ging. Meine Sorge, ich würde meinen inneren Schweinehund oft überwinden müssen, war absolut unbegründet. Ich war fast immer da und die besten Trainings sind die, wenn du Dich hinschleppst, obwohl Du keine Kraft mehr hast und dann geht es Dir nach dem Training einfach nur super. Mich motiviert das.

Nicht zuletzt gehe ich auch wegen der Anderen hin. Ibrahim und sein Team stecken mit ihrer Motivation einfach an. Und es macht Spaß, wenn man sich in der Gruppe über Fortschritte und ja, sogar schnelle Alltagsrezepte austauschen kann. Allemal eine super Atmosphäre.

Wie hat sich Dein Schlaf während des Programms entwickelt?

Ich kann wieder öfter durchschlafen. Sehr erholsam.

Wie hat sich Dein Energielevel während des Programms entwickelt?

Von „Voll-Aus-Der-Puste-Beim-Treppensteigen“ hin zu „Treppen-Steigen-Kein-Problem-Mehr“.

Was war die größte Umstellung für Dich?

Rückblickend war es keine große Umstellung zum Sport zu gehen und Lebensmittel etwas anders einzukaufen und zu essen. Die teuerste Umstellung war allemal die von Kleidergröße 42 auf 38. Aber die allerwichtigste Umstellung ist die im Kopf. Mein persönlicher mentaler Bonus des Programms. Ich weiß jetzt: Kann ich schaffen, wenn ich will.

Was ist Dein Lieblingsfrühstück?

Nach wie vor Kaffee. Aber Rührei mit Schinken und Avocado geht jetzt auch.

Wie oft und lange hast Du trainiert?

Seit 5 Monaten, jeweils 2 x pro Woche eine Stunde. Pro Einheit, also Stunde, sind dann abwechselnd 6  verschiedene Übungen dran. Bei mir war es wichtig, die Gewichte von Einheit zu Einheit leicht zu steigern.  Den Trainingsplan ändert Ibrahim alle 4 Wochen und dann sind neue Muskelgruppen dran.

Welche ist Deine Lieblingsübung?

Ich mag die Abwechslung. Man braucht  sowieso alle Übungen. Aber Klimmzüge mit Gummiband und Hack Squats sind mal speziell.

Hast Du auch Ausdauertraining gemacht, um Fett abzubauen?

Nein, gar nicht. Fettabbau kam bei mir automatisch durch die höhere Verbrennung. Mein Fokus blieb Muskelkraft aufzubauen.

Wie ist die Resonanz Deines Umfelds auf die Veränderung in den letzten Wochen/Monaten?

Von „Iss was, Du bist zu dünn!“ bis hin zu „drahtig“ und „schaust gut aus“ war alles dabei. Und was der Physiotherapeut sagen würde, weiß ich nicht, den hab ich seitdem nicht mehr gesehen. Aber letztlich geht es mir darum, dass ich mich fit und wach fühle.

Und wie geht es jetzt weiter?

Die Frage stellt sich nicht. Natürlich geht es nur noch mit Krafttraining weiter.

Interviewtemplate: ypsi.de