Der Ring ist mein Schlachtfeld. Es geht um fressen und gefressen werden, du oder ich. Nur der Gong oder der Ringrichter können mich davon abhalten meinen Gegner mit allem was ich habe zu zerstören. Aufgeben ist keine Option. Deshalb sind Ausdauer und mentale Stärke im Kampfsport unheimlich wichtige Werkzeuge. Nicht mein Körper entscheidet wann die Runde vorüber ist, sondern der Gong.

Der Trainingsalltag als Kampfsportler ist hart. Ich bereite mich Wochen, manchmal monatelang auf einen Kampf vor. Der Fokus liegt klar auf Sieg. Ehrgeiz ist aktiv, Niederlage ausgeschlossen. Folgt dennoch ein Rückschlag, darf der Kopf nicht durchdrehen. Auch diese Eigenschaft kann man sich antrainieren. Wenn ich falle, steh ich wieder auf. Phönix aus der Asche, meine Lunge ist voll Staub.

Hart sein
Egal wie müde, oder angeschlagen ich bin, egal wie stark die Schmerzen sind, ich gebe niemals auf. Ich geh den Weg bis zum Ende. In der Vergangenheit habe ich das nicht immer so gehandhabt und dadurch Kämpfe verloren. Das ist vorbei. Chancen sind da, um genutzt zu werden, koste es was es wolle. Ich kämpfe bis zum letzten Tropfen Blut.

Pro Veränderung
Wir müssen uns ständig anpassen, lernen und wachsen. Als mein russischer Trainer damals wegzog, dachte ich, es wäre vorbei. Das wars! Dann habe ich meinen neuen Trainer kennengelernt und festgestellt, dass Veränderung nicht Stillstand bedeutet. Es ist wichtig, dass ich mich in dem was ich tute weiterentwickle. Sturheit bringt mich nicht weiter. Deshalb bin ich immer bereit für Neues.

Kontrolle bewahren
Kontrolle über die eigenen Gedanken und Emotionen zu haben liefert in Extremsituationen den entscheidenden Vorteil. Angst und Furcht abschalten, Killerinstinkt an. Über Dingen zu grübeln, die ich ohnehin nicht ändern kann, ist Zeitverschwendung. Ich nehme die Situation wie sie ist, warte ab und behalte so den Überblick.

Risiken wagen
„was wäre, wenn“ hat im Kampfsport nichts zu suchen. Ohne Risiko kein Erfolg. Wenn ich als Underdog in den Ring steige und den Champion herausfordere, gehe ich das Risiko ein geschlagen zu werden. Der Champion aber auch. In meiner ersten deutschen Meisterschaft habe ich den siebenfachen Europameister geschlagen. Er hat in der Vorrunde alle Gegner auf die Bretter schickt. Alle KO. Ich habe alles auf eine Karte gesetzt und gesiegt. Er hat seinen Meister in mir gefunden, weil ich bereit war es zu wagen.

Ibrahim

Aus Fehlern lernen
Die Fehler, die ich in der Vergangenheit gemacht habe, bleiben Fehler. Das lässt sich nicht ändern. Ich bin dankbar, denn sie haben mich unter anderem zu dem gemacht, was ich heute bin. Ich habe gelernt sie zu akzeptieren. Wenn ich einen Schritt zurück gehe, dann nur um Anlauf zu nehmen. Ich lerne, treffe Entscheidungen und reife mit den gemachten Fehlern.

Ich bin mir selbst sicher
Wenn ich in den Ring steige, ist mein Selbstvertrauen meine schärfste Waffe. Ich vertraue auf meine Fähigkeiten und zeige dies meinem Gegner mit meinen Augen. Ich gehe aufrecht mit sicherem Schritt. Niemand kann mir das Wasser reichen. Wenn es nötig ist, gehe ich über Leichen, um mein Ziel zu erreichen.

Geduld und Passion
Mein russischer Trainer hat mir beigebracht Geduld zu haben. In der Ruhe liegt die Kraft! Eines Tages zahlt sich alles aus. Wichtig ist, nicht zu kapitulieren. Niemals aufgeben. Standhalten. Ich bin ein osmanischer Krieger. Ich zieh das Training durch, auch wenn’s hart ist. Stunde für Stunde, Tag für Tag. Bis ich am Ziel bin und meinem Gegner endlich gegenübertrete.

Das sind die Eigenschaften eines Kriegers. Gereifter Charakter, scharfer Sinn, Killerinstinkt. Ich zieh nicht in den Kampf, um zu verlieren, ich trainiere, um zu gewinnen. Weil ich ein Krieger, ein Kämpfer und Gewinner bin. Mein Lebensweg zielt auf Erfolg. Verluste werden verarbeitet, weggesteckt und in Gewinn umgewandelt. Ich kämpfe im Ring und außerhalb des Rings für ein erfülltes Leben. Ich bin bereit dafür Dinge zu tun, die andere nie tun würden, um Dinge zu erreichen die andere nie erreichen werden. Bis zum Schluss, ohne Kompromiss.

#werdedie1

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