Das Internet hat uns als Menschen maßgeblich verändert. Wirklich wissen und nachvollziehen, können das wohl nur die, die das Leben ohne Zugang zur ganzen Welt in der Hosentasche kennen. Informationen hat man sich vorher aus Lehrbüchern oder dem Lexikon geholt, beeinflusst wurde man maximal von den Menschen aus dem direkten Umfeld. Trends entwickelten sich langsamer, Erreichbarkeit war streng limitiert.

Heute ist das anders. Die ganze Welt scheint jedem zu jederzeit offen zu stehen. Alles geht schneller, entwickelt sich höher, reicht weiter. Fluch und Segen. Es entsteht eine gewisse Vergleichbarkeit, die es vorher nicht gab. Die täglichen Storys der heilen Welt, gefiltert in Kaugummifarben und Funkelsternchen, suggerieren den perfekten Tag. Jeden Tag. Tage sind aber nicht immer perfekt. Nicht alle Körper haben den perfekten Shape und das regulär zur Arbeit gehende Folk sitzt auch nicht andauernd auf einer Jacht oder einer Insel und schüttet sich Caipis in den Hals. Das Resultat ist, du fühlst dich schlechter als du müsstest. Der andauernde Vergleich mit den anderen weckt Begehrlichkeiten, die realistisch betrachtet unerreichbar sind. Oder vielleicht doch nicht? Warum nicht einfach die alte Karre verkaufen und einen neuen Sportwagen leasen? Die der anderen sind sicherlich auch nicht bar bezahlt worden.

Und warum sollte dein Körper so bleiben wie er ist? Kann man doch mit Zeit, Motivation und
Ausdauer in den Griff bekommen, dass sagen zumindest alle.

Sich von Zeit zu Zeit schlecht zu fühlen ist normal. Die Dinge können nicht immer so laufen wie man sich das vorstellt. Darüber zu sprechen und sich unter umständen helfen zu lassen, kann kein Zeichen von Schwäche sein. Das ist ein missverstandenes Zeichen von Stärke. Nobodys Perfekt. Vor allem in Familie und Partnerschaft ist ein offenes Verhältnis unheimlich wichtig. Keiner mag einen falschen Hasen neben sich im Bett liegen haben. Wenn, dann sollte der schon echt sein, also bin ich echt. Vielen fehlt diesbezüglich der Kompass. Selbstbestimmt den Trampelpfad der anderen zu verlassen ist nicht immer einfach. Mutig sein, alles auf eine Karte zu setzten und aus den selbstgemachten Fehlern zu lernen, ist den meisten ein zu heißes Pflaster.

Fragt man einen erfolgreichen Menschen nach seinem Rezept, werden die meisten Antworten, dass harte Arbeit, Verzicht, Konsequenz und der Glaube an die Sache sie weitergebracht haben. Eine kleine Priese Glück und Vertrauen obendrauf, eine ordentliche Portion Geduld und du rückst deinem Ziel stätig näher. Lernen und dabei nie auslernen, denn lernen heißt wachsen. Wer aufhört zu lernen, hört auf zu wachsen und wird verkümmern wie eine Pflanze ohne Licht. Offen sein für neue Ideen. Ausprobieren und wenn sich etwas richtig anfühlt, ist es wichtig dranzubleiben. Doch nicht um jeden Preis. Ich habe immer ein Auge auf: Gesundheit, Beziehung, Beruf und Finanzen. Träumen darf man, träumen muss man dürfen. Aufpassen sollte man, dabei kein Traumtänzer zu werden.

#werdedie1

Vereinbare jetzt einen Termin