Meine Träume haben mir geholfen meine Ziele zu erreichen und sie zu verwirklichen.

Mich erreicht immer wieder die Frage wie ich mit motiviere, wie ich es schaffe jeden Tag mit voller Leidenschaft zu trainieren. Hauptsächlich bekomme ich diese Frage auf Facebook und Instagram gestellt.

Natürlich ist die Motivation immer eine Frage des „Warum mache ich das?“ und leichter tue ich mich natürlich, wenn ich bei der Vorbereitung auf einen Kampf bin.

Erstens weil ich dann muss – die möglichen Konsequenzen die man erleiden kann, wenn man untrainiert in einen Kampf geht, machen jedes Training zum kleineren „Übel“ – und zweitens stelle ich mir meinen Gegner vor, gegen den ich antreten werde. Trainiert er härter als ich? Will er es mehr als ich? Wird er mir weh tun? Diese Fragen muss ich mir mit „Nein!“ beantworten können!

Das schaut bei mir in der Praxis dann folgendermaßen aus:

Beim Joggen habe ich meine Kopfhörer an und lasse die Musik abspielen die mich puscht (hier habt ihr meine Playlist bei Spotify)

Die ersten Minuten habe ich meistens keinen Bock und muss mich echt zwinge. Aber schon nach einer kurzen Zeit fällt mir ein, dass ich bald eine große Herausforderung habe und ich denke wieder an meinen Gegner. In diesem Augenblick schläft mein Gegner auch nicht, sondern er trainiert hart. Aber ich bin härter…und dann entstehen schon die ersten Bilder in meinem Kopf wie ich meine Gegner schlage. Das geht los beim Einmarsch in die Halle, welche Art von Musik gespielt wird, ich sehe die Leute die mich unterstützen und mir zujubeln. Ich visualisiere wie ich in den Ring steige und in die Augen meines Gegners schaue und ihm sage „Ich kenne dich nicht, aber ich weiß, dass du hier falsch bist und mit einer Niederlage nach Hause gehen willst. Nimm mir das nicht übel, aber ich werde dir jetzt so was von in den Arsch treten, dass du das dein Leben lang nicht vergessen wirst“.

Das geht so weiter, wenn ich Krafttraining oder meine Boxeinheiten mache. Dabei stelle ich mir vor, wie meine Schläge und Kicks beim Gegner eine Welle des Schmerzes auslösen und sich Angst in ihm breit macht. Jeder Schlag in die Pratze oder in den Boxsack bekommt in meiner Vorstellung mein Gegner ab. Dabei bin ich eigentlich im Training aber in meinem Kopf mitten in Kampf. Oft musste mich mein Trainer im Training mehrmals darauf hinweisen, dass wir jetzt Rundenpause haben und das alles gut sei. Oder es passierte, dass ich mir beim Joggen vorgenommen hatte von A nach B zu kommen und plötzlich ganz woanders war, viel weiter weg als geplant. Das war mir während des Joggens nicht bewusst. Denn ich war ja im Kopf im Kampf 😀

 

Der ganze Kampfablauf spielte sich vor dem Kampf in meinem Kopf ab. Als wäre ich ein Filmproduzent, ich schrieb mir mein Drehbuch für den Kampf in meinem Kopf – und es spielte sich im richtigen Kampf alles genau so ab. Bis jetzt habe ich mit dieser Methode immer Erfolg gehabt. Meine Träume haben mir geholfen meine Ziele zu erreichen und sie zu verwirklichen.

Damit will ich dir nur ein Beispiel dafür zeigen, dass du deine Ziele im Kopf realisieren und umsetzen kannst. Es muss dabei nicht um Kampfsport gehen und du brauchst auch keinen Gegner. Du willst abnehmen? Eine geile Figur haben? Deine Muskeln sollen durch deine Kleidung sichtbar sein? Dann träume! Ja, du hast richtig gelesen. Irgendwo habe ich mal gehört, dass Träume dafür da sind um sie zu verwirklichen. Und dazu musst du zu allererst einmal einen Traum haben.

Mach dir ein Bild im Kopf wie du abnimmst von Tag zu Tag. Wie deine Muskeln wachsen, dein Körper die Form annimmt die du dir wünscht. Wie du im Schwimmbad oder am Strand bist und die Frauen oder Männer hinter dir her gucken und dich bestaunen. Wie du neue Leute kennenlernst und deinen alten Körper und dein faules Leben hinter dir lässt.
Man ist das ein geiles Gefühl, mach dir dein Bild davon dann wirst du es spüren!

Manche werden sagen: „Ah geh weiter. Ich träume jeden Tag seit Jahren und nichts ist passiert.“
„Dann träum` die nächsten Jahre weiter!“ würde ich sagen. Lass dich von solchen Aussagen nicht beirren. Ich rede nicht von Tagträumereien, sondern von einer starken Visualisierung. Von deinem eigenen Film, bei dem du in deinem Kopf vorwegnimmst was später in der Realität folgen wird.

Halte deinen Film ganz geheim und nur für dich, top secret. Ich habe am Anfang vieles meinen Freunden erzählt und habe immer wieder negatives zu hören bekommen. Mach diesen Fehler nicht. Arbeite Tag für Tag an deinen Zielen und deinen Filmszenen. Harte Arbeit zahlt sich immer aus. Ich bin der lebende Beweis.

Sei nicht einer von den Leuten die immer rumjammern und sagen „Ich arbeite viel zu viel und habe keine Zeit.“ Dazu empfehle ich übrigens einen Artikel von meinen Kollegen Philip Schmieder

Oder noch besser: „Alleine schaffe ich das nicht und keiner hilft mir.“ Das sind alles nur Ausreden, diese Leute wollen einfach nichts bewegen und in ihrem Hamsterrad weiter ihre Runden drehen ohne wirklich vom Fleck zu kommen.

DU nicht!
Du machst jetzt folgendes: Kopfhörer auf und eine Chill-Musik oder sonstiges was dich relaxed an. Dann machst du dir Gedanken darüber was du ändern willst. Abnehmen? Produziere dein Film dazu, du bist der Regisseur. Nachdem du den Film in Gedanken gesehen hast fängst du jetzt gleich an. Ich meine JETZT SOFORT! Eine Stunde Training sind nur 4 % des Tages. Auch wenn du nur 10 Kniebeugen machst. Fang jetzt gleich damit an!

Du brauchst dazu Hilfe? Weißt nicht wo du anfangen und was genau du tun sollst? Das ist ok, solange du es nicht als Ausrede dafür nimmst nichts zu tun. Ich stehe dir zu Seite und gemeinsam schaffen wir es, deinen Film Realität werden zu lassen!

Melde dich bei mir unverbindlich für ein Beratungsgespräch und lass uns loslegen.

Viel Spaß in deinem neuen Film 😉

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